Sonderthemen

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Energiespartage im Ausstellung für Energie, Bauen, Wohnen + Um Wandel der Mobilität ist ein wichtiges Anliegen

Wandel der Mobilität ist ein wichtiges Anliegen

Minister Christian-Pegel. FOTO: SVZ-ARCHIV

25.02.2020

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ob Diskussion über die Maßnahmen des Klimapakets der Bundesregierung oder wöchentliche Demonstrationen der „Fridays for Future“- Aktivisten - die Themen Klimaschutz und Energiewende bewegen die Menschen in unserem Land zunehmend und generationsübergreifend. Tatsache ist, dass wir unsere Anstrengungen beim Klimaschutz weiter verstärken müssen, um unserer Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen gerecht zu werden. In erster Linie betrifft dies Politik und Wirtschaft. Aber auch jeder Einzelne, Sie genauso wie ich, kann im privaten Leben seinen Beitrag leisten. Die Welt müssen Sie aber nicht im Alleingang retten. Oft reichen kleine Investitionen und Veränderungen der Verhaltensweisen aus, um den Energieverbrauch zu optimieren, die Umwelt zu schützen und nicht zuletzt auch bares Geld zu sparen.

Ein wichtiger Baustein für einen wirkungsvollen Klimaschutz ist die Elektromobilität in Verbindung mit erneuerbarer Energie. Die bundesdeutschen und die europäischen Klimaschutzziele sind ohne Wandel in unserer Mobilität kaum erreichbar. Es ist daher eines unserer wichtigsten Anliegen, dass die saubere Energie, die wir hier erzeugen, auch vollständig – unter anderem im Verkehrssektor – genutzt wird.

Im täglichen Gespräch mit den Menschen im Land kommt mir jedoch immer wieder zu Ohren, dass potenzielle Nutzer von Elektrofahrzeugen unsicher sind: Lässt sich der private PKW genauso und in gleichem Umfang nutzen, wenn dieser nicht mit einem Verbrennungsmotor betrieben wird? Sollten auch Sie noch hadern, bieten die Energiespartage zum Thema in diesem Jahr erstmals ein umfangreiches Informationsangebot.

Ich wünsche Ihnen einen interessanten Rundgang mit wertvollen Anregungen und informativen Gesprächen mit den Ausstellern.

Herzlichst, Ihr Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern
      

Fördern, was die Umwelt schützt

STADTWERKE BEI 13. Energie-Spar-Tagen im Sieben Seen Center

KREBSFÖRDEN: Drei Tage lang dreht sich im Sieben Seen Center Schwerin alles um die Themen Energie, Bauen, Wohnen und Umwelt. Vom 27. bis 29. Februar freuen sich regionale Firmen und Anbieter in der Zeit von 10 Uhr bis 20 Uhr (am Samstag bis 19 Uhr) auf zahlreiche Besucher.

Auch die Stadtwerke Schwerin sind wieder dabei STADTWERKE BEI 13. Energie-Spar-Tagen im Sieben Seen Center und beantworten an ihrem Stand Fragen zur Energieversorgung mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Auch zum Ausbau des city.kom Glasfasernetzes sowie zu interessanten Internetprodukten halten die Fachleute Informationen bereit.

In diesem Jahr können sich die Besucher am Stadtwerke-Stand außerdem in einer Ausstellung zum Thema „Moor muss nass“ über die Wichtigkeit intakter Moorlandschaften für das Klima informieren. Seit dem Jahr 2012 setzen sich die Stadtwerke gemeinsam mit ihren Kunden für die Wiedervernässung von Mooren in Mecklenburg-Vorpommern ein. Rund 30 Hektar Moorlandschaft konnten so bereits erfolgreich renaturiert werden. Ein Besuch der Ausstellung und des Stadtwerke-Standes lohnt sich. Denn wer beim Gewinnspiel die Fragen zum Thema Moor beantworten kann und das gesuchte Lösungswort findet, darf sich mit etwas Glück über tolle Preise freuen. Als Hauptpreis winkt zum Beispiel ein Expert-Gutschein im Wert von 100 Euro. Die Stadtwerke Schwerin freuen sich auf viele Besucher.
    


Grünes Licht für intelligente Stromzähler

DER HAUSBESUCH vom Ableser kann künftig entfallen

Dem Einbau von intelligenten Stromzählern steht nichts mehr im Weg: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Ende Januar seine Markterklärung für sogenannte Smart Meter veröffentlicht. Sie war die letzte Hürde vor dem Start der Einbau-Pflicht fürdie Netzstellenbetreiber.

Die Zertifizierung der Smart Meter hat sich lange verzögert. Inzwischen haben drei der sogenannten Gateways unterschiedlicher Hersteller diese erhalten. Die schlauen Stromzähler zeigen nicht nur den aktuellen Zählerstand an, sie speichern die Werte auch. Ein Kommunikationsmodul übermittelt die Verbrauchsdaten automatisch verschlüsselt an Stromlieferanten und Netzbetreiber. Damit entfällt der Hausbesuch von Ablesern. Langfristig sollen sich damit auch flexible Stromtarife nutzen lassen, etwa um bestimmte Hausgeräte nur dann laufen zu lassen, wenn die Strompreise günstig sind.

Die meisten Hausbesitzer oder Mieter werden von der Einbaupflicht aber noch nicht betroffen sein. Erst bei einem Stromverbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden im Jahr müssen die Geräte installiert werden. Auch wer mit einer Solaranlage mit mehr als sieben Kilowatt Leistung Strom produziert oder ein verringertes Netzentgelt für eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung zahlt, bekommt ein intelligentes Messgerät.