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Tagespflege "VILLA WIR" in Nebelin: Hier teilen wir Freud und Leid

100 Besucher feierten zusammen mit der Tagespflege ihr einjähriges Bestehen. Ein Dankeschönfest für alle Besucher, Angehörige, Sponsoren und Unterstützer des Hauses.

Gemeinsam wird der Maibaum geschmückt. FOTO: MANFRED DRÖSSLER

NEBELIN. Lieder der "Buhnenkieker" Wittenberge, aus 100 Pizzas in Herzform vom Eiscafe Schade Perleberg, unzählige Luftballons, die in den Himmel aufsteigen, ein gemeinsam geschmückter Maibaum, Tanz im Freien, Kaffee und Kuchen - vor allem aber eine herzliche Atmosphäre erfüllte am 28. April den Pfarrhof Hof in Nebelin.

Die Tagespflege „Villa Wir" öffnete hier vor einem Jahr die Türen, und das wurde zünftig gefeiert. Knapp 100 Besucher - Gäste der Tagespflege, Angehörige, Einwohner des Dorfes und weitere Besucher folgten gern der Einladung und erlebten einen unvergesslichen Tag. „Es sollte ein Dankeschönfest an alle Besucher, Angehörige, Sponsoren und Unterstützer unseres Hauses sein", betonen die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tagespflege unter Regie der Pflegedienstleitung Anika Schlink und Melanie Thierling.

Die 21 Plätze pro Tag sind gut genutzt, es gibt nur wenige freie Plätze. Die Gäste kommen unter anderem aus Wittenberge, Perleberg, Karstädt, Berge oder Krampfer. „Ich bin zweimal die Woche hier, treffe viele Bekannte. Hier ist es immer schön, hier teilen wir Freud und Leid. Ich bedaure es jedesmal, wenn es nach dem Kaffee wieder nach Hause geht", erzählt Ute Fulczynski (80) aus Perleberg. ,,Ja, die tollen Ideen gehen hier nicht aus", bekräftigt Werner Seidler, ebenfalls aus Perleberg. „Wir sind glücklich, dass die Mädels den Mut hatten, hier in Nebelin diese Einrichtung zu eröffnen. Sie machen das topp. Als Ort stehen wir voll dahinter", betonte Adolf Schulz, einstiger Bürgermeister.

Jeden Monat organisiert ,,Villa Wir" einen besonderen Höhepunkt. So geht es im Mai an die Ostsee, Ziel ist die Insel Poel. Das Sommerfest im Juni bekommt einen orientalischen Touch, wenn es heißt: Villa Wir feiert 1000 und eine Nacht..." MANFRED DRÖSSLER


Was versteht man unter Demenz?

INFOVERANSTALTUNG am 17.Mai im Ärztehaus am Kreiskrankenhaus in Perleberg


PERLEBERG.
Die erfreuliche Zunahme der Lebenserwartung in vielen Regionen der Welt hat auch in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten eine Zunahme altersbedingter Erkrankungen mit sich gebracht. Dazu werden auch die dementiellen Erkrankungen gezählt.

Beginnend mit Gedächtnisstörungen kann aus einer leichten kognitiven Störung eine umfassende Erkrankung mit zusätzlichen Beschwerden wie Sprachstörungen, Orientierungsstörungen u.a. entstehen. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass ca. ein Drittel der 90-Jährigen an einer dementiellen Erkrankung leiden. Dabei gilt es aus medizinischer Sicht, jeweils individuell eine sorgfältige Diagnostik zu möglichen Ursachen der Demenz durchzuführen und einen Gesamtbehandlungsplan zu erstellen. Oftmals sind parallel rechtliche Fragen wie Vorsorgevollmacht oder eine Betreuung zu klären.

Das Team rund um Dr. med. Marc Warnecke, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kreiskrankenhaus Prignitz, wird im Rahmen mehrerer Vorträge die fachärztliche Behandlungssicht ebenso wie die s psychologische, die pflegerische und die sozialtherapeutische Perspektive dargestellt. 

Diese Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 17. Mai, um 15 Uhr im Ärztehaus am Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg statt. Eine Anmeldung ist unter Telefon 03876/303201 zwingend erforderlich.