Sonderthemen

Anzeige

Wir sind für Sie da! Hingucker Blumenmeer von SDS Schwerin

Schwerin blüht auf

Beschäftigte des SDS beim Beladen der Fahrzeuge mit Frühblühern. Jetzt können die Beete im Stadtgebiet bunt bepflanzt werden FOTO: MAXPRESS/LEMBCKE

7.04.2021

Schwerin - Das triste Grau der vergangenen Wintermonate hat sich aus dem Stadtbild verabschiedet. Der Frühling ist da. Das heißt bunte Frühblüher sorgen vielerorts für Farbtupfer und viel Freude. Am Bahnhofsvorplatz (Grunthalplatz) rund um den Brunnen „Rettung aus Seenot“, an der Bronzeplastik von Blumenfrau Bertha Klingberg und in den roten Blumentöpfen beispielsweise haben die Beschäftigten des Eigenbetriebs SDS am Dienstag und Mittwoch insgesamt 1.900 vorgezogene Pflanzen in die Erde gebracht. Tulpen, Narzissen, Vergissmeinnicht, Hornveilchen und Anemonen bringen jetzt eine farbenprächtige Vielfalt in die Landeshauptstadt.

„In diesem Jahr haben wir eine noch buntere Mischung. Leuchtende Farben – Blau, Rosa und Gelb in verschiedenen Nuancen, Weiß und Purpurviolett – läuten dieses Mal den Frühling ein“, sagt SDS-Mitarbeiterin Katarina Dominka. Nach einigen Wochen erfolgt dann ein Austausch und die Sommerpflanzen kommen in die Beete.


Land kauft Lizenz für Luca-App

Schnelle Kontaktnachverfolgung

Schwerin - Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat eine Lizenz für die Nutzung der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung gekauft. Es sei damit das erste Bundesland, teilte das Digitalisierungsministerium des Landes mit. „Das System ermöglicht schnell und einfach die Kontaktnachverfolgung nach dem Auftreten einer Corona-Infektion“, so Minister Christian Pegel. Händler, Gastronomen, Behörden, Kulturtreibende und alle anderen, die mit Publikum zu tun haben, können sich demnach auf einem zentralen, sicheren Server registrieren. „Sie erhalten einen QR-Code. Luca-Nutzer können sich damit auf ihrem Endgerät an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit als Besucher registrieren“, erklärte Pegel. Zugriff auf den Server hätten nur die Gesundheitsämter. Diese könnten die Daten nutzen, falls dies durch einen positiven Corona-Test erforderlich wird. Die Daten werden nach Angaben des Ministeriums zentral bei der Bundesdruckerei gespeichert. Nach dem erfolgten Vertragsabschluss mit dem Hersteller der App würden jetzt die erforderlichen Datenbanken eingerichtet.

Spätestens in der zweiten Aprilwoche soll das vom Land aufgesetzte System zur Verfügung stehen. Bereits jetzt könne man zwar die frei verfügbare Luca-App nutzen. Allerdings müssen nach Angaben des Ministeriums aktuell Händler die Daten noch auf ihren Endgeräten speichern. Das werfe Datenschutz- und Datensicherheitsfragen auf. Die Kosten für die Lizenz und den Betrieb belaufen sich laut Ministerium auf etwa 440 000 Euro. DPA/MV