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Schorisch Stahlbau Magis - Die Stahlbauer aus Karstädt Karstädter Stahlbauer von Schorisch sanieren Wasserfahrstuhl

Stahlbauer von Schorisch bringen Schiffshebewerk Niederfinow in Schuss / Arbeiten und lernen in modernem Unternehmen

Von den SCHORISCH Stahlbauern wurde das Schiffshebewerk Niederfinow saniert. FOTO: DANIELA ESPITIA

3.05.2021

KARSTÄDT. Das älteste Schiffshebewerk Deutschlands, das noch in Betrieb ist, steht in Brandenburg. Ein einzigartiges Technikdenkmal aus Stahl - an dem der Zahn der Zeit nagt. Genau die richtige Baustelle für die Stahlbauer von SCHORISCH in Karstädt, die sich daran machten, den Andichtrahmen an Europas ältestem „Fahrstuhl“ für die Schifffahrt und weitere Teile zu sanieren.

Das Schiffshebewerk Niederfinow wurde 1934 in Betrieb genommen. Eigentlich dürfte es nach heutigem Stand der Technik gar nicht funktionieren. Aber es funktioniert, wenn auch mit dem einen oder anderen Problem. Zwar gibt es bereits ein neues Schiffshebewerk unmittelbar neben dem alten, es kann aber noch nicht vollständig in Betrieb genommen werden. Und so wird immer noch in das „alte“ Hebewerk investiert, um es funktionstüchtig zu halten, erzählen SCHORISCH-Prokurist und Projektleiter Holger Hahn und Bauleiter Frank Edenharter.

Sie erklären, dass auf den Baustellen neben fachlicher Kompetenz viel Handarbeit gefragt war, weil Stahlteile an schwer zugänglichen Positionen bearbeitet werden mussten. Der erteilte Hauptauftrag bestand darin, die 38 Seile zu wechseln.

„Da die Abläufe und die Organisation auf der Baustelle perfekt liefen, trat der Werksleiter des Schiffshebewerks mit der Bitte an uns heran, noch zusätzlich 14 Zugstangen auszutauschen und nachfolgend die 14 Trogseile neu zu spannen. Durch die zusätzliche Maßnahme ist die Sicherheit des Schiffshebewerks auch für das laufende Jahr gewehrleistet“, berichtet Bauleiter Frank Edenharter.

Die Stahlbau-Experten haben schon einen Folgeauftrag am Schiffshebewerk sicher. In den nächsten drei Jahren werden sie weitere 180 der insgesamt 256 Gegengewichtsseile wechseln.

„Dabei wird erneut die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter gefragt sein“, sagt Kirsten Schönharting, die Frau an der Spitze des Karstädter Unternehmens, das im Kerngeschäft Sanierungenhistorischer Stahlkonstruktionen wie Brücken und Wehre sowie die Antriebstechnik tätigt.

Die Auftragslage ist gut und herausfordernd. Auch deshalb ist der Blick der Geschäftsführerin immer auf die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Ausbildung junger Menschen gerichtet. „Ausbildung ist der Schlüssel für den Erfolg von morgen“, ist sie überzeugt und berichtet vom drohenden Fachkräftemangel, der auch um ihr Unternehmen keinen Bogen macht.

Schweißer, Dreher, Schlosser und Monteure, sie werden bei SCHORISCH gebraucht, berichtet Ausbildungsleiterin Julia Lanz. „Besonders suchen wir Monteure.“ Ein abwechslungsreicher Beruf. Der Einsatz erfolgt auf Baustellen und in der Halle, wirbt die Ausbildungsleiterin um junge Menschen, die diesen Beruf ergreifen möchten. K-W/MARINA LENTH

Bewerbungen an:
SCHORISCH Magis GmbH
Frau Julia Lanz
Schulstraße 7c
19357 Karstädt
personal.stahlbau@schorisch.de