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6. Prignitzer Karrieretag am 15.02.2020 Zukünftige Fachkräfte für die Region Prignitz

Cassandra Willert und Sindy Abel sind im zweiten Ausbildungsjahr zur Fachpraktikerin Küche am Oberstufenzentrum Prignitz in Wittenberge. FOTO: MARINA LENTH

13.02.2020


WITTENBERGE 53 Aussteller, darunter zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen, die erstmals dabei sind: Darüber freuen sich die Veranstalter des Prignitzer Karrieretags, der am 15. Februar stattfindet. Bereits zum sechsten Mal wird diese Messe für Ausbildung und Beruf durchgeführt, wieder im Oberstufenzentrum Prignitz in Wittenberge, macht SchulleiterJan Meyerhoff aufmerksam.

Nordgetreide GmbH & Co. KG

Beim Prignitzer Karrieretag dreht sich alles um Lehrstellen und Berufe in der Region - Prignitzer Firmen sollen mit Prignitzer Schülern zusammengebracht werden. Die Regionalität ist ihnen dabei wichtig, sagen die Organisatoren. Universitäten, Hochschulen und große überregionale Unternehmen sind daher nicht vertreten. Den Karrieretag gestalten die IHK Potsdam mit ihrem Regionalcenter Prignitz, das Oberstufenzentrum Prignitz und die Kreishandwerkerschaft Prignitz, die Agentur für Arbeit Neuruppin, das Jobcenter Prignitz und das Prignitzer Netzwerk Schule-Wirtschaft sowie die Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz. Traditionell lädt das Oberstufenzentrum in Rahmen des Karrieretags zu einem Tag der offenen Tür ein, bei es über seine Ausbildungsmöglichkeiten und vollschulischen Angebote informiert. Schüler und auch Jobsuchende können am Karrieretag mit Firmeninhabern, Geschäftsführern, Mitarbeitern, Personal- und Ausbildungsverantwortlichen ins Gespräch kommen. Eine gute Möglichkeit, auch Praktika zu vereinbaren, erzählt Simone Hirschmann von der Agentur für Arbeit Neuruppin. Sie weist in dem Zusammenhang schon jetzt auf die Kurzzeit-Pop-up-Messe hin, die erstmals am 13. Mai in Perleberg stattfindet und von der Arbeitsagentur veranstaltet wird. „Betrieben bieten wir an diesem Tag die Möglichkeit, interessierten Jugendlichen ihr Praktikumsplätze und Ferienjobs vorzustellen“, erklärt sie.
       

Zurück zum 6. Prignitzer Karrieretag - der findet am Samstag von 10 bis 13 Uhr im Oberstufenzentrum in der Bad Wilsnacker Straße in Wittenberge statt. MARINA LENTH


Getreide in Genuss verwandeln

AUSBILDUNG zum Elektroniker für Betriebstechnik und Maschinen- und Anlagenführer

FALKENHAGEN Die Nordgetreide GmbH & Co. KG ist ein europaweit expandierendes, mittelständisches Industrieunternehmen, das sich, seit seiner Gründung im Jahre 1966, mit der schonenden Verarbeitung von Getreide zu Lebensmittel beschäftigt. „An unseren Standorten Falkenhagen, Lübeck sowie Überherrn fertigen derzeit 500 Mitarbeiter Mühlenprodukte- und Frühstücks-Cerealien für bedeutende Partner im Lebensmitteleinzelhandel und der Lebensmittelindustrie“, erzählt Timo Poch von der Personalabteilung des Unternehmens. Wie er weiter sagt, hat die Ausbildung von Nachwuchskräften bei Nordgetreide einen hohen Stellenwert. „So, wie wir einen hohen Anspruch an die Qualität unserer Produkte stellen, so sehr legen wir Wert auf die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einer qualitativ erstklassigen Ausbildung stellen wir sicher, dass wir unseren zukünftigen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern decken können.“

Zum Ausbildungsbeginn 1. August 2020 werden Azubis für die Berufe Elektroniker für Betriebstechnik sowie Maschinen- und Anlagenführer gesucht. Die 3,5-jährige Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik erfolgt in Kooperation mit dem BBZ in Wittenberge und richtet sich an Bewerber, die einen technischen Beruf erlernen möchten.

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer erfolgt in der Cerealien-Produktion und richtet sich an technisch interessierte Bewerber, die Freude daran haben, Maschinen einzustellen und zu bedienen. Des Weiteren sollte Interesse für die Herstellung von Lebensmitteln sowie der Analyse von Rohwaren vorhanden sein.

„Neben einer tariflichen Ausbildungsvergütung sowie Weihnachtsgeld übernehmen wir u.a. die Kosten für die Unterbringung während des Blockunterrichts und zahlen allen Auszubildenden eine Hin- und Rückfahrt pro Woche vom Wohnort zur Berufsschule.

Timo Poch: „Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!“ MALE