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Mit Coaching zum Traumjob

PROFESSIONELLE BEGLEITUNG in allen Phasen der Arbeitssuche

Online-Coaching ist spätestens seit der Pandemie zu einer beliebten Form des Austauschs geworden. FOTO: DJD/WWW.IBB.COM/KERKEZZ - STOCK.ADOBE.COM
Online-Coaching ist spätestens seit der Pandemie zu einer beliebten Form des Austauschs geworden. FOTO: DJD/WWW.IBB.COM/KERKEZZ - STOCK.ADOBE.COM

Stellenanzeigen durchstöbern, Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche meistern die Jobsuche gehört bei vielen Menschen nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen. Heute gibt es in Deutschland zahlreiche Coaches, die sich auf das Thema spezialisiert haben und ihren Klientinnen und Klienten bei jedem dieser Schritte zur Seite stehen.

Antworten im Verlauf des Coachings selbst erarbeiten

Zu Beginn eines solchen Coachings steht der Austausch über die eigenen Wünsche und Ziele. „Manche Klientinnen und Klienten möchten im Vorstellungsgespräch sicherer auftreten, andere wollen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen", berichtet Coach Gerjet Kleine-Weischede vom Institut für Berufliche Bildung (IBB). Der Bildungsträger bietet passende Einzel- oder Gruppenangebote sowie Online-Coachings an, Infos gibt es zum Beispiel unter www.ibb.com. Bei den weiteren Treffen, so Kleine-Weischede, erarbeite man mithilfe von erprobten, kreativen Methoden den individuellen Lösungsweg: „Es geht nicht darum, dass der Coach Antworten auf die Fragen des Klienten gibt. Das Ziel ist, dass man sich diese Antworten im Verlauf des Coachings selbst erarbeitet."

Gruppencoaching: Austausch mit Gleichgesinnten kann hilfreich sein

Die letzte Phase des Coachingprozesses ist eine Art Verlaufskontrolle: Was sind die letzten Schritte? Wie gehts nach dem Coaching weiter? „Ich weiß mich jetzt besser zu bewerben und mich vorzustellen", resümiert etwa Cenk Aktas seine Erfahrungen mit dem Einzelcoaching beim IBB. Er wisse nun, wo seine Stärken und Schwächen liegen. Neben dem klassischen Einzelcoaching bieten Bildungsträger auch Gruppencoachings an. „Der Austausch mit Gleichgesinnten kann helfen, die eigene Situation klarer zu sehen“, erklärt Kleine-Weischede. Auch eine Kombination aus Einzel- und Gruppencoaching sei möglich, genauso wie die Ergänzung durch fachliche Weiterbildungen und vor allem durch eine Bewerbungsunterstützung.

Coaching kann vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit gefördert werden

Ein professionelles Coaching kann beispielsweise mit einem sogenannten „Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein" (AVGS) vom Jobcenter oder von der Agentur für Arbeit finanziert werden. Diesen kann man bei zertifizierten Anbietern einlösen. Voraussetzung dafür ist, dass man arbeitssuchend oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist. Das kann zum Beispiel auch Hochschulabsolventen, Berufsrückkehrer und Selbstständige betreffen. DJD


Gute Besserung

DAS SOLLTEN ARBEITNEHMENDE zu Krankschreibung und Fehltagen wissen

Genau 14,6 Arbeitstage, umgerechnet fast drei Wochen, fehlte laut Statista im Jahr 2021 durchschnittlich jeder Arbeitnehmende in Deutschland aus Krankheitsgründen. Wichtig ist es, das Fehlen direkt am ersten Tag dem Chef zu melden, am besten rechtzeitig vor dem regulären Dienstbeginn.

Als Faustregel gilt, dass für eine Krankheitsdauer von bis zu drei Arbeitstagen eine Information ausreicht. Spätestens ab dem vierten Tag ist zeitnah ein ärztliches Attest, die sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), vorzulegen. „Arbeitnehmende, die ihren Verpflichtungen rund um die Krankmeldung nicht nachkommen, haben schwerwiegende berufliche Konsequenzen zu fürchten", so Rainer Knoob von der unabhängigen Arbeitnehmervertretung. Weitere Infos finden Sie unter www.aub.deDJD