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HWK Schwerin: Handwerkskarriere in der Heimat

Foto: amh-online.de

29.12.2021

Das Fundament: Tatendrang 

Viele haben gute Ideen und möchten sie direkt in die Tat umsetzen. Ihnen gefällt es, wenn ihre Produkte im Alltag der Menschen eine wichtige Rolle spielen. 

Sie können nicht nur ordentlich anpacken, sondern schalten auch gern ihr Gehirn ein. Und auch die Bedienung modernster Technik macht ihnen Spaß. Dann ist bestimmt ein Handwerksberuf genau das richtige. Denn als Handwerker sorgt man dafür, dass vieles im Alltag funktioniert: von der Armbanduhr bis hin zum Auto.

Ob mit einer Ausbildung zum Maurer oder zum Zahntechniker – mit der dualen Ausbildung im Handwerk lernt man Theorie und Praxis zugleich. Im Ausbildungsbetrieb packt man vom ersten Tag an praktisch mit an und verbessert jeden Tag seine handwerklichen Skills.

Ergänzend dazu wird in der Berufsschule wichtiges theoretisches Wissen vermittelt. Und mit den überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen in den Bildungszentren der Handwerkskammern wird sichergestellt, dass jeder unabhängig von der Spezialisierung seines Ausbildungsbetriebs alle praktischen Fähigkeiten vermittelt bekommt, die für einen Beruf wichtig sind.

Das Richtfest: Gesellin oder Geselle

Nach zwei bis dreieinhalb Lehrjahren und erfolgreicher Prüfung erhält man seinen Gesellenbrief. Als Geselle kann man in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und sich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren. Denn auch nach der Ausbildung lernt man nie aus.

Die Fertigstellung: Karriereturbo einschalten

Je nach Beruf stehen unterschiedliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Mit diesen kann man sich zum Beispiel auf die technische, betriebswirtschaftliche oder gestalterische Seite seines Handwerks spezialisieren.

Entsprechende Lehrgänge bieten die Handwerkskammern an. In Mecklenburg-Vorpommern stehen darüber hinaus die Chancen sehr gut, den Traum von der eigenen Firma zu erfüllen. Entweder übernimmt man einen bestehenden Betrieb oder gründet einen neuen.

In vielen Berufen wird dafür ein Meisterbrief benötigt. Aber auch in den sogenannten „zulassungsfreien Handwerken“ sollte man sich mit der Meisterausbildung wichtiges betriebswirtschaftliches und fachliches Know-how aneignen, um als Unternehmer erfolgreich zu sein. Mit dem Meisterbrief kann man aber auch als Angestellter selbst ausbilden, eine leitende Funktion in einem Betrieb übernehmen oder studieren – und das ganz ohne Abitur. hwk-Schwerin