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Sicher und gesund durch die dunkle Jahreszeit Gut sehen und gesehen werden

Gut sehen und gesehen werden

Fast jedes dritte Fahrzeug hat Mängel in Sachen Licht. FOTO: DEKRA

8.11.2019

Der Oktober ist der Licht- Test-Monat in Deutschland, und das schon seit über 60 Jahren. Auch in diesem Jahr beteiligen sich die DEKRA Niederlassungen bundesweit an der kostenlosen Aktion. Sie bieten im Oktober, ebenso wie die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen und andere Partner, einen Gratis-Check der Beleuchtungseinrichtungen an.

Wie wichtig diese Überprüfung ist, zeigt auch der Blick in die aktuelle amtliche Unfallstatistik. Demnach passierten 2018 rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Deutschland (32 Prozent) bei Dämmerung oder Dunkelheit, innerorts (34 Prozent) und auf Autobahnen (36 Prozent) war der Anteil noch höher. Bei den Hauptuntersuchungen von DEKRA in Deutschland hat fast jedes dritte Fahrzeug Mängel an den lichttechnischen Einrichtungen.

„Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, die Fahrzeugbeleuchtung zu überprüfen und, wenn nötig, instand zu setzen. Schließlich findet in den Herbst- und Wintermonaten ein deutlich größerer Teil des Verkehrs bei Dämmerung und Dunkelheit statt“, so Guido Kutschera, Geschäftsführer der DEKRA Automobil GmbH. „Klar ist: Sicher fahren kann nur, wer dank guter Beleuchtung gut sehen kann und selbst gut zu sehen ist. Deshalb unterstützt DEKRA die Aktion Licht-Test auch in diesem Jahr wieder bundesweit und flächendeckend.“

Die Verkehrssicherheitsaktion Licht-Test gibt es schon seit 1956. Der bestandene Check wird mit der Aktionsplakette an der Windschutzscheibe dokumentiert.

Tiere kennen keine Verkehrsregeln

SICHERHEIT GROßGESCHRIEBEN – für Fahrzeugführer und Jäger gleichermaßen

Von Oktober bis Januar finden Verkehrsteilnehmer in Waldgebieten wieder vielerorts Warnschilder wie „Ach- tung Jagd“. Diese weisen an Straßen und Wegen darauf hin, dass eine Bewegungsjagd stattfindet – auch Treib- oder Drückjagden genannt. Wildtiere und Jagdhunde können dann Straßen auch tagsüber überqueren. Autofahrer werden gebeten, die Warnschilder zu beachten und die Geschwindigkeit deutlich zu drosseln, erklärt Udo Becker vom Jagdverband Perleberg.

Bewegungsjagden dauern etwa zwei Stunden und ermöglichen eine effektive und zugleich schonende Bejagung des Wildes. Treiber und speziell ausgebildete Hunde haben die Aufgabe, Wildschweine, Rehe und Hirsche aufzuspüren. Die Wildtiere sollen möglichst ruhig unterwegs sein, eine Hetze ist verboten. So haben Jäger genügend Zeit, gemäß der strengen Vorgaben Tiere auszuwählen und zu erlegen. Allein das Wildschwein könnte ohne Jagd seine Bestände jährlich verdreifachen. Die Folge wären große Schäden in Wäldern und auf landwirtschaftlichen Flächen. DJV