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Weihnachtszauber Es ist so eine Sache mit dem Weihnachtsbaum

Es ist so eine Sache mit dem Weihnachtsbaum

FOTO: DAVID EBENER DPA/LNW

23.12.2019

Es ist so eine Sache mit dem Weihnachtsbaum: Man hat ihn jedes Jahr, und man hat seine Traditionen um seine Pflege entwickelt. Manche stellen ihn schon Anfang Dezember auf, andere erst am Weihnachtsabend selbst. Die einen schwören auf Zucker im Wasser für mehr Frische, die anderen auf Sprühnebel. Was sagen eigentlich Experten dazu?
        

Schweriner Weihnachtsmarkt

  

Wann kauft man den Weihnachtsbaum am besten?

Es liegt auf der Hand: Je später der Baum geschlagen wurde und je kürzer er lagern muss, desto länger hält er sich natürlich. Laut Informationen des Verbands Natürlicher Weihnachtsbaum kaufen etwa zwei Drittel ihren Baum auch erst nach dem dritten Advent. 
     

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Ein Weihnachtsbaum steht in fast jedem Wohnzimmer. FOTO:FOTALIA
Ein Weihnachtsbaum steht in fast jedem Wohnzimmer. FOTO:FOTALIA

Aber wer ihn früher schon besorgt, hat den Weihnachtsbaum-Anbauern zufolge auch kein Problem: Richtig versorgt können sich die gefällten Bäume vier bis sechs Wochen lang halten. Ob ein Baum egal zu welchem Kaufzeitpunkt frisch geschlagen ist, erkennt man übrigens an seiner Schnittstelle. Sie sollte weiß und nicht schon grau sein, erklärt die Landwirtschaftskammer NRW.

Wenn er lange frisch bleiben sollte, wann darf der Baum ins Haus kommen?


Früher macht mehr Spaß, denn man hat einfach länger etwas von der Dekoration. Aber später ist besser für den Baum. Es liegt auf der Hand, dass die warme und trockene Heizungsluft im Zimmer den Baum rascher austrocknet. Der Verband Natürlicher Weihnachtsbaum rät, den Baum auf jeden Fall einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen und von seinem Netz zu befreien. Er brauche diese Zeit, um seine Äste zurück in die ursprüngliche Position zu bringen.
 

Wie lagere ich ihn bis zum Umzug ins Haus?

Er bleibt idealerweise im Netz, was praktischer ist, und an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einer Garage bis zum Aufstellen. Damit der Baum sich bis dahin gut mit Wasser versorgen kann, kann der Stamm nach dem Kauf um etwa zwei bis drei Zentimeter eingekürzt werden. Das ist übrigens eine Leistung, die auch oft die Verkaufsstellen noch vor Ort anbieten. Dann kommt der Baum in einen Eimer voller Wasser und wird regelmäßig mit einem Wassernebel besprüht, lautet der Rat der Weihnachtsbaum-Produzenten.
 

FOTO: DPA 
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FOTO: VILLERROY&BOCH 
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Wie viel Wasser braucht er im Haus?

Zwei Meter hohe Bäume benötigen etwa zwei Liter Wasser am Tag, so die Experten. Der Wasserbedarf kann sich aber je nach Standort im Raum erhöhen. Geraten wird etwa, den Baum nicht vor eine Heizung zu stellen, da er sonst austrocknet und schneller seine Nadeln verliert. Außerdem kann es sinnvoll sein, ihn mit einem Wassernebel einzusprühen. dpa