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Weihnachtsgrüße aus der Prignitz Eine süße Versuchung

Eine süße Versuchung

Die Weihnachtszeit bietet viele Leckereien. FOTO: NORDMANN INFO-ZENTRUM - SCHÖNE WEIHNACHTEN

19.12.2019

PRIGNITZ: Was wäre die Weihnachtszeit ohne Düfte? Erst der harzige Geruch von immergrünen Tannenzweigen in den liebevoll arrangierten Tischgestecken und Adventskränzen, die würzigen Aromen der Weihnachtsbäckerei – ob Zimt, Koriander oder Nelke – und die speziellen Gerüche der Christmärkte lassen eine besinnliche Stimmung aufkommen. Besonders die großen und kleinen Leckermäulchen und Naschkatzen kommen im Advent auf ihre Kosten. Seien es heiße Schokolade mit einem Sahnehäubchen, würziger Glühwein oder ein wärmender Becher Tee, der Geschmacksvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Und auch wenn schon ab Mitte Oktober die Regale mit Schokoladenweihnachtsmännern und Dominosteinen gefüllt sind, sollte dies dem Genuss nicht abträglich sein. Besonders gut schmecken Marzipan, Schokokugeln, Christstollen und Co. natürlich erst vor dem prasselnden Kaminfeuer oder an der festlich gedeckten Kaffeetafel.
  

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Doch seit wann isst man überhaupt Marzipanbrote und all die anderen feinen Dinge, die das Warten auf Weihnachten versüßen? Der Ursprung des Wortes ist weit mehr umstritten, als die tatsächliche Herkunft des Marzipans, das mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Ursprung im alten Persien hat.
  

Die klebrige Masse aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser ist unter den reichen Familien bereits im 14. Jahrhundert weit verbreitet gewesen. Einige prägten sogar ihre Familienwappen aus Marzipan und verschenkten sie zur Weihnachtszeit an Freunde.
  

Als später Zucker aus Rüben gewonnen werden konnte, „verbürgerte“ die köstliche Süßspeise und wurde für jedermann zugänglich. Im 19. Jahrhundert waren vor allem Lübeck und Königsberg für ihre Marzipanproduktion bekannt. NORDMANN INFO-ZENTRUM