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Eine süße Versuchung

Die Weihnachtszeit bietet viele Leckereien. FOTO: NORDMANN INFO-ZENTRUM - SCHÖNE WEIHNACHTEN

3.01.2022

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Düfte? Erst der harzige Geruch von immergrünen Tannenzweigen in den liebevoll arrangierten Tischgestecken und Adventskränzen, die würzigen Aromen der Weihnachtsbäckerei – ob Zimt, Koriander oder Nelke – und die speziellen Gerüche der Christmärkte lassen eine besinnliche Stimmung aufkommen. Besonders die großen und kleinen Leckermäulchen und Naschkatzen kommen im Advent auf ihre Kosten. Seien es heiße Schokolade mit einem gekonnten Sahnehäubchen, würziger Glühwein oder ein wärmender Becher Tee, der Geschmacksvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Und auch wenn schon ab Mitte Oktober die Regale mit Schokoladenweihnachtsmännern und Dominosteinen gefüllt sind, sollte dies dem Genuss nicht abträglich sein. Besonders gut schmecken Marzipan, Schokokugeln, Christstollen und Co. natürlich erst vor dem prasselnden Kaminfeuer oder an der festlich gedeckten Kaffeetafel.

Doch seit wann isst man überhaupt Marzipanbrote und all die anderen feinen Dinge, die das Warten auf Weihnachten versüßen? Der Ursprung des Wortes ist weit mehr umstritten, als die tatsächliche Herkunft des Marzipans, das mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Ursprung im alten Persien hat. Die klebrige Masse aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser ist unter den reichen Familien bereits im 14. Jahrhundert weit verbreitet gewesen. Einige prägten sogar ihre Familienwappen aus Marzipan und verschenkten sie zur Weihnachtszeit an Freunde. Als später Zucker aus Rüben gewonnen werden konnte, „verbürgerte“ die köstliche Süßspeise und wurde für jedermann zugänglich. Im 19. Jahrhundert waren vor allem Lübeck und Königsberg für ihre Marzipanproduktion bekannt.

Eine weitere Leckerei, die aus der Weihnachtszeit nicht weg zu denken ist, ist der ebenso wohlschmeckende, wie traditionsreiche Christstollen. Jener gehört zu den im Bäckerhandwerk bekannten „Gebildebroten“, deren Form eine symbolische Bedeutung hat. So steht der Stollen in weißem Leinen den alten Sagen nach für das Christuskind. Ein selbst gebackener Stollen als Geschenk ist für den Empfänger eine große Auszeichnung, steckt doch viel Arbeit in dem von außen fast unscheinbaren Gebäck. Die besondere Kunst tritt erst bei der Füllung zutage, wo die verwendeten Zutaten auf verschiedene Bräuche und Regionen hinweisen. Angeblich sollen die ersten Stollen im Hochmittelalter in Sachsen entstanden sein. Zu dieser Zeit waren sie noch ein mageres Fastengebäck, das mit dem reichhaltigen Christstollen mit Trockenfrüchten und jeder Menge Butter nicht zu vergleichen ist. Mittlerweile haben sich je nach geografischer Lage zu den klassischen Backwerken mit Trockenfrüchten noch Mandel-, Butter- oder Mohnstollen und viele andere Varianten gesellt.

Wann, wenn nicht in der Weihnachtszeit, darf experimentiert werden, um ein paar neue oder bereits altbewährte Köstlichkeiten zu versuchen? Besonders die kleinen Zuckerbäcker und Teignascher werden mit von der Partie sein, wenn es heißt, aus Schokolade, Nüssen oder Früchten leckere Kekse und Kuchen zu kreieren.

Das eine oder andere gelungene Backwerk darf dann vielleicht sogar ein paar Stunden oder Tage in dem festlich geschmückten Christbaum verbringen, bevor es mit leuchtenden Augen und großem Appetit verzehrt wird.

NORDMANN INFO-ZENTRUM - SCHÖNE WEIHNACHTEN


Mecklenburgisches Staatstheater…

Mit Sonderöffnungszeiten im Testzentrum während der Feiertage

 
SCHWERIN:
Für die kommenden Feiertage bis Anfang des neuen Jahres gelten im Bürgertestzentrum am Mecklenburgischen Staatstheater geänderte Öffnungszeiten. Am 24. Dezember 2021 ist das Bürgertestzentrum geschlossen. An den Weihnachtsfeiertagen bietet das Staatstheater den Bürgerinnen und Bürger folgende Testmöglichkeiten an: am 25. Dezember von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie am 26. Dezember von 16.00 bis 18.00 Uhr. Am 31. Dezember 2021 bleibt das Bürgertestzentrum geschlossen. Besucherinnen und Besucher der Silvestervorstellung müssen sich um eine andere Testmöglichkeit bemühen. An Neujahr erhalten Bürgerinnen und Bürger wieder die Möglichkeit, sich von 16.00 bis 18.00 Uhr testen zu lassen und am Sonntag, den 2. Januar ist das Testzentrum von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet.

An allen anderen Tagen besteht im Testzentrum montags bis samstags jeweils von 15.00 bis 20.00 Uhr und an Sonntagen von 14.00 bis 18.00 Uhr die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

Das Testzentrum befindet sich im ehemaligen Orchesterprobenraum des Magazins gegenüber des Bühneneingangs des Mecklenburgischen Staatstheaters am Alten Garten 2. Der Zugang befindet sich an der Rückseite des Magazin-Gebäudes. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht möglich. Das Ergebnis erhalten die Getesteten per Ausdruck nach einer Wartezeit von ca. 15 Minuten oder per E-Mail.

Derzeit gilt bei Besuchen des Mecklenburgischen Staatstheaters die 2G-Plus- Regel. Auch Kinder ab 7 Jahren müssen während der Ferienzeit und an Wochenenden getestet sein, um das Theater besuchen zu können.