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Einfluss auf Fahrsicherheit

ZUSTAND VON DÄMPFERN UND FEDERN hat großen Einfluss auf Fahrsicherheit

Doppelter Fahrspurwechsel: Hierbei wird eine Ausweichreaktion auf ein plötzlich auf der Fahrbahn erscheinendes Hindernis mit anschließendem Zurücklenken auf den ursprünglichen Fahrstreifen simuliert. Die Fahrbahnoberfläche wurde bei allen Versuchsfahrten identisch bewässert. Im Originalzustand waren Ganzjahresreifen mit jeweils mindestens fünf Millimetern Profiltiefe aufgezogen. So konnte der Parcours bis zu einer Geschwindigkeit von 65 km/h durchfahren werden, bei höheren Geschwindigkeiten brach das Fahrzeug, das nicht mit ESP ausgestattet war, aus. 

Nach der Erneuerung von Bremsen, Reifen und Stoßdämpfern war ein Durchfahren mit 70 km/h möglich. Zum Einsatz kamen neue Ganzjahresreifen eines namhaften Herstellers. Dabei ist zu bedenken, dass die Fahrt von einem professionellen Testfahrer durchgeführt wurde und die Bereifung der ersten Versuchsreihe eine gute Profiltiefe aufwies. Bereits für erfahrene „Normal"-Fahrerinnen und -Fahrer ist ein sicheres Durchfahren eines solchen Parcours - oder das Ausweichen in einer realen Notsituation - in diesem Geschwindigkeitsbereich kaum möglich. Für unerfahrene Fahranfänger ist im Ernstfall schon bei geringeren Geschwindigkeiten mit einem Kontrollverlust zu rechnen. Das Mehr an Sicherheit, das dabei durch die ersetzten Teile gewonnen werde, sei nicht zu unterschätzen. DEKRA