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Baufinanzierung über die Allianz

Gunnar Zoll, Klara Konowalow und Kevin Höppner (v.l.n.r.) sind die Ansprechpartner zu Fragen rund um Versicherung, Vorsorge und Baufinanzierung. FOTO: PRIVAT

25.06.2020

PERLEBERG: Den Namen Allianz verbinden die meisten sicher mit Versicherungen. Doch die Allianz bietet Privathaushalten auch die Baufinanzierung. Der Vorteil: Die Zinsbindung beträgt bis zu 40 Jahre. Dadurch sind die Konditionen sicher und man kann ohne das Risiko einer Zinserhöhung planen, macht Gunnar Zoll von der Perleberger Allianz-Generalvertretung aufmerksam. Flexibilität gewährt die Allianz durch die Möglichkeit des zweimaligen Tilgungssatzwechsels und die Möglichkeit der Sondertilgung. „Auch eine staatliche Förderung über die KfW vermitteln wir unseren Kunden“, so der Bankkaufmann und Versicherungsfachmann. Er weiß: „Ob Baufinanzierung für ein neues Haus, für die Sanierung eines Gebäudes oder die Anschlussfinanzierung eines auslaufenden Darlehens – die Allianz gewährt Rabatte bis zu 0,30 Prozent-Punkte auf den Sollzinssatz.“ Sein Tipp: die Baufinanzierung als Volltilgerdarlehen. „Sie vereinbaren eine Zinsfestschreibung bis zur vollständigen Rückzahlung. Damit sind Zins- und Tilgung, also die monatliche Rate, bis zum Ende immer gleich.“ MALE

Wer erhält das Kindergeld?

Zahlung geht an die Mutter

Beim paritätischen Wechselmodell bekommt nur einer der Sorgeberechtigten Kindergeld. FOTO: ANDREA WARNECKE/DPA-MAG
Beim paritätischen Wechselmodell bekommt nur einer der Sorgeberechtigten Kindergeld. FOTO: ANDREA WARNECKE/DPA-MAG

Wer erhält das Kindergeld, wenn das Kind abwechselnd bei beiden Elternteilen lebt? In einem aktuellen Fall aus Berlin entschied das Kammergericht (AZ 13 WF 69/19) auf die Klage des Vaters hin, dass die Auszahlung weiter an die Mutter geht, wie bisher. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.

Der Vater wollte erreichen, dass das Kindergeld künftig an ihn ausgezahlt wird. Er begründete die Forderung damit, dass er durch die Tragung der Hortkosten bereits den Hauptteil der Betreuung leiste. Weil Vater und Mutter gleichermaßen glaubhaft den Einsatz des Geldes zum Kindeswohl versicherten, sahen die Richter keinen Anlass die Leistung künftig an den Vater auszuzahlen. Sie begründeten ihre Aussage mit der Kontinuität: die Mutter habe das Kindergeld schließlich seit der Geburt bezogen. Dass der Vater den Hort bezahlt, war kein Argument, denn dies sei anders als das Kindergeld Gegenstand des Unterhaltsrechts. DPA