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Viele Haushalte unterschätzen ihren privaten Besitz „Bei mir ist doch nichts zu holen“

Viele Menschen unterschätzen ihre privaten Besitztümer. FOTO: DJD/TELENOT

3.09.2021

„Diebe gehen nur in den Villengegenden auf Beutezug“ oder „Mein Geld habe ich auf der Bank“ – das oder ähnliches sagen viele Menschen, wenn es um ihren Besitz geht, und unterschätzen damit die Gefahren durch einen Einbruch. Dass sich viele in falscher Sicherheit wiegen, bestätigt auch die Studie „Versicherungsschutz der Deutschen: Potenziale nicht ausgeschöpft“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.! Sie zeigt auf, dass die Deutschen im Vergleich der hoch entwickelten G7-Staaten unterversichert sind und auf dem letzten Platz liegen. Kriminalstatistiken legen aber nahe, dass Langfinger keineswegs nur große Anwesen in den Villengegenden auf dem Schirm haben. Nicht selten versuchen sie ihr Glück in Stadtbezirken, in denen sie vielleicht mit kleinerer Beute, aber auch mit geringeren Hürden rechnen können. Selbst Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind davor nicht gefeit. Auch Keller und Waschküchen sind Ziele von Einbruchsversuchen.

Sicherheit für jedes Haus und jede Wohnung

Es lohnt sich daher, auch im normalen Einfamilienhaus oder in der Mietwohnung über den Einbau von Sicherheitssystemen nachzudenken. Die Systeme bieten die Möglichkeit, Smart-Home-Funktionen einzubinden und so den Komfort in den eigenen vier Wänden zu verbessern. Dank Funktechnik sind dafür oftmals keine aufwendigen Verkabelungen erforderlich. Wichtig ist allerdings, dass Planung und Einbau von Fachleuten, etwa den autorisierten Telenot-Stützpunkten, vorgenommen werden. Tests zeigen immer wieder, dass Baumarktlösungen zum Selbsteinbau ihre Besitzer oft nicht ausreichend absichern. Wichtig ist zudem, dass die Anlagen sowie alle Bauteile die Zertifizierung der VdS Schadenverhütung besitzen. Dann ist sogar ein Rabatt beim Schadenversicherer möglich. Unter www.telenot.de finden Interessierte eine Vielzahl weiterer Informationen und Tipps zum Thema sowie Adressen von Fachbetrieben für Sicherheitstechnik. Wer noch mehr sparen möchte, kann auch Fördergelder der KfW nutzen, die Investitionen in den Einbruchschutz finanziell unterstützt.

Einbrüche hinterlassen Narben auf der Seele

Die Verbesserung der Haussicherheit hat neben der materiellen auch eine menschliche Seite. Viele persönliche Dinge, die bei einem Einbruch gestohlen oder beschädigt werden, haben einen ideellen Wert und sind buchstäblich nicht zu ersetzen. Zudem hinterlässt das Eindringen von Fremden in die intimste Privatsphäre bei vielen Menschen länger andauernde psychische Probleme. Mit smarten Alarmanlagen kann man diesen Gefahren vorbeugend entgegenwirken. DJD