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Blickpunkt Berufsleben BAföG zurückzahlen

BAföG zurückzahlen

Für das Bafög gibt es neue Rückzahlungsregeln. Davon können auch ehemalige Empfänger profitieren. FOTO: ANDREA WARNECKE/DPA-MAG

5.03.2020
S.K.M. Informatik GmbH
WBS Training AG

Ab April 2020 gelten für Bafög-Rückzahler neue Regeln. Ehemalige Empfänger, die vor August 2019 Bafög erhalten haben, können sich noch bis zum 29. Februar 2020 zwischen dem alten und dem neuen Weg entscheiden. Für alle anderen gelten die neuen Regeln automatisch. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam.

Voraussetzung, um von den neuen Regeln zu profitieren, ist eine fristgerechte Erklärung beim Bundesverwaltungsamt. Sie kann schriftlich oder in elektronischer Form auf bafoegonline.de abgegeben werden.

Nach der alten Regelung müssen Bafög-Empfänger ihre Förderung mit einer Rate von maximal 105 Euro pro Monat zurückzahlen. Die maximale Rückzahlungssumme liegt bei 10 000 Euro. Im Unterschied dazu besagt die neue Regelung, dass Geförderte maximal für 77 Monate 130 Euro im Monat einkommensabhängig zurückzahlen müssen. Das sind insgesamt maximal 10 010 Euro. Wer wegen eines zu geringen Einkommens niedrigere Rückzahlungsraten als 130 Euro pro Monat beantragt, wird nach 77 Monatsraten ebenfalls schuldenfrei, erklärt das Studentenwerk - auch, wenn insgesamt weniger als 10 010 Euro zurückgezahlt wurden. Wer die 77 Tilgungsraten trotz nachweisbarem Bemühen und Mitwirkung binnen 20 Jahren nicht zurückzahlen kann, dem werden die dann noch bestehenden Schulden erlassen.   
    

Kündigen nur mit Plan

Wer in seinem aktuellen Job nicht mehr glücklich ist, sollte sich nicht unbedacht in einen neuen stürzen. Wichtig sei, sich zunächst über einen Plan B Gedanken zu machen. Erst wer Klarheit darüber hat, was genau nach der Kündigung kommen soll, sollte den Schritt gehen, rät Coach Bernd Slaghuis im Magazin „t3n“ (Ausgabe 59).

Denn: Wechselwillige, die einfach hinschmeißen, verlieren nicht nur ihr Einkommen - sondern gleichzeitig die berufliche Anerkennung, heißt es in dem Magazin. Eine solche persönliche Krise macht dann einen potenziellen Neuanfang besonders schwer. Slaghuis empfiehlt, sich zunächst Gedanken darüber zu machen, worauf man bei einer neuen Stelle Wert legt. Klare Strukturen oder große Freiheiten: Die persönlichen Werte würden sich im Laufe des Lebens durchaus mal ändern.