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Asklepios Klinik Parchim Asklepios Klinik Parchim: Gynäkologin Angelika Schmäcke

Angelika Schmäcke ist die neue Chefärztin der Gynäkologie/Geburtshilfe in der Asklepios Klinik Parchim

Asklepios Klinik Parchim: Gynäkologin Angelika Schmäcke

Diplommedizinerin Angelika Schmäcke freut sich auf die neuen Herausforderungen in Parchim und möchte die Gynäkologie weiter entwickeln. FOTO: ILLA

20.05.2020

PARCHIM - Sie ist neu an der Asklepios Klinik Parchim, aber nicht in ihrem Fach, die Diplommedizinerin Angelika Schmäcke.

Seit dem 1. Mai ist sie die neue Chefärztin der Gynäkologie/Geburtshilfe an der Klinik, obwohl sie mit ihren 68 Jahren schon im Ruhestand sein könnte.

Das kommt für die engagierte Ärztin aber noch nicht in Frage. Nachdem sie im Januar 2019 das Rentenalter erreicht hatte, war sie als Honorarärztin tätig. „Davon erhoffte ich mir ein etwas entspannteres Arbeiten“, so die Fachärztin für Gynäkologie, Geburtshilfe und Palliativmedizin, die in Neuenhagen bei Berlin Zuhause ist.

Dann kam aber doch alles anders, nur in Notfällen gefragt zu werden, genügte ihr dann doch nicht und als ihr die vakante Stelle des Chefarztes der Gynäkologie/Geburtshilfe in Crivitz angeboten wurde, hat sie sich darauf eingelassen. „Als Honorarärztin kam ich nur bei Notfällen zum Einsatz, das befriedigte mich nicht.“

Asklepios Klinik Parchim

Am 1. April 2019 trat sie die Stelle an. In Crivitz, so ihre Erfahrungen, war die Geburtshilfe sehr gut aufgestellt, die Gynäkologie jedoch unterentwickelt. „Personell war die Station mit zwei Oberärzten und zwei Assistenzärzten gut besetzt, Probleme bereitete das Fehlen von Hebammen“, schildert sie ihre Erfahrungen.

„Die Geburtshilfe soll nun bis 30. Juni geschlossen werden. Das führte dazu, dass Ärzte und Hebammen die Klinik verließen.“

So nahm sie die Stelle der Chefärztin in Parchim ein, wo sie nun seit wenigen Wochen arbeitet.

„Ich wurde in Parchim sehr gut aufgenommen, ich habe ein tolles Team um mich herum, es ist ein tolles Arbeitsklima“, schätzt sie nach kurzer Zeit ein. „Wir wollen alle, dass es weitergeht.“

Probleme nicht übersehen

Dennoch kann sie auch die Probleme in Parchim nicht übersehen. Das Fehlen von Kinderärzten auf der Kinderstation führte zu deren Schließung. Den Gedanken, eine Tagesklinik für Kinder zu etablieren, sieht sie als Alternative.

Als Ziel in der Klinik sieht sie die Weiterentwicklung der Gynäkologie/Geburtshilfe. Die Besetzung der Station ist gut. Sie würde sich aber über eine personelle Verstärkung freuen. Ein weiterer Facharzt wäre wünschenswert, aber Fachärzte sind rar, musste sie leider feststellen. Im Team ist sie gut angekommen, meint sie und sieht die weitere Entwicklung der Station sehr positiv. „Instrumentarien, Räumlichkeiten und Wegführungen sind gut durchdacht“, lobt sie die guten Bedingungen auf der Station.

Auf der Suche nach Herausforderungen

In der Gynäkologie sucht die erfahrene Medizinerin, die viele Weiterbildungen vor allem im chirurgischen Bereich absolvierte, neue Herausforderungen, um ihre Kenntnisse im Interesse der Patientinnen einzusetzen. Sie hat für die nächsten vier Jahre, solange läuft ihr befristeter Vertrag, eine Menge Ideen und Pläne, die sie in Parchim umsetzen möchte. Da wird sicher noch einiges zu berichten sein. illa