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Asklepios Klinik Parchim: Technischer Leiter Andreas Kühnert

Der Technische Leiter der Asklepios Klinik Parchim Andreas Kühnert sorgt mit seinem Team für die funktionale Hausund Medizintechnik. Hier erklärt er die Batterieanlage, die bei einem Ausfall sofort Strom liefert. FOTO: ILLA

26.03.2020

PARCHIM Wenn er durch die Technikräume geht, dann ist Andreas Kühnert in seinem Element. Wenn er dann noch erzählt, wie alles funktioniert, spürt man: Er lebt und liebt seine Tätigkeit als Technischer Leiter der Asklepios Klinik Parchim. 

Dabei hatte er bei der Berufsfindung nicht an eine Klinik als Arbeitsort gedacht. Der gelernte Installateur für Heizung und Sanitär fühlte sich in seinem Beruf nicht genug gefordert und entschied sich für ein Ingenieurstudium. Da seine Frau als Radiologieassistentin arbeitete, animierte ihn das Thema Klinik, denn Krankenhäuser wird es immer geben. Er studierte und kam als Diplomingenieur für Krankenhausbetriebstechnik im Jahr 2006 an die Asklepios Klinik Parchim.

Die Stelle hatte er in einer Anzeige gefunden und da seine familiären Wurzeln in M-V zu finden waren, kam er nach Parchim.


Asklepios Klinik Parchim

„Die Klinik hatte gerade umfangreiche Baumaßnahmen abgeschlossen, es lag also jegliche Technik bereits unter Putz. Das war eine Herausforderung für mich, ich musste mich voll reinknien“, erinnert er sich.

Zum Glück konnte er auf Vorkenntnisse, die technischen Komplexität einer Klinik betreffend, aus seinen Praktika zurückgreifen. „Das war für meinen Start eine große Hilfe.“

Mit seinem fünfköpfigem Team ist er seitdem für die Ver- und Entsorgung bis hin zur Sicherstellung der Funktions- und Betriebssicherheit der gesamten Haus- und Medizintechnik von der Instandhaltung bis hin zur Investition verantwortlich. „Alles an Technik muss täglich, sieben Tage in der Woche, 24 Stunden reibungslos funktionieren, technische Ausfälle darf es nicht geben.“

Für die Instandhaltung und Reparaturen arbeitet Andreas Kühnert mit Partnerfirmen zusammen, auch Firmen aus der Region sind darunter. Ihm obliegt die Planung und Durchführung von Instandhaltungs-, Investitions- und Baumaßnahmen, immer auch in Abstimmung mit OP-Plänen.

Auch für Störfälle ist Andreas Kühnert mit seinem Team, darunter eine Frau, gewappnet. „Für einen möglichen Stromausfall steht ein Notstromaggregat zur Verfügung, das in sieben bis acht Sekunden anspringt und die Klinik weiter mit Strom versorgt. Für den OP-Saal selbst gibt es eine Batterieanlage, die sofort anspringt.“

Für die Sicherstellung der Funktionalität werden einmal im Monat alle Stromkreise überprüft und einmal im Jahr der Ernstfall getestet.

Für die Bereitschaftsdienste rund um die Uhr steht ein Bereitschaftshandy bereit. Das Handy ist mit der Gebäudetechnik gekoppelt und bei einem Störfall geht automatisch die Störmeldung raus.

„Die Patienten können sich darauf verlassen, dass in der Klinik alle technischen Anlagen immer betriebsbereit sind.“ ILONA LANGER