Sonderveröffentlichungen

Chancen - Wege - Perspektiven : Das Leben ist eben nicht GZSZ!

  
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Wer demnächst in die Ausbildung einsteigt, zählt zur„Generation Z(ero)“, wie Soziologen das nennen. Sie sind die „Digital Natives“, also die Generation, die komplett mit digitalen Technologien aufwuchs. Anders als die Generation Y (Why?!, geboren zwischen 1980 und 1993) differenziert die Generation Z wieder mehr zwischen Arbeit und Privatleben. Für die Y-Vertreter war noch typisch, dass Führungspositionen ihnen nicht so wichtig waren, eher flexible Arbeitszeiten und projektbezogenes Arbeiten. Sie gelten als Erfinder der „Work-Life-Balance“.
   
Tchibo GmbH

Die Generation Z dagegen will wieder feste Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit sowie klare Strukturen. Den Laptop mit nach Hause zu nehmen? Kommt nicht infrage! Ihr Selbstverständnis ist eher die „Life-Work-Balance“: Wie viel muss ich arbeiten, um entspannt zu leben und Spaß zu haben? Die „Zeros“ wollen zwar freie Entfaltung, sind sich aber auch ihrer unsicheren Zukunft bewusst. Das führt bei vielen Jugendlichen auch zu einer Ratlosigkeit und einem Ausprobieren, welche Wege passen könnten. Zwar ist den meisten dieser YouTube-Jugendlichen mit einer Aufmerksamkeitsspanne von unter 10 Sekunden im Grunde klar, dass nicht jeder Designer, Bar- oder Späti-Betreiber werden kann wie in einer gewissen Vorabend-Soap. Doch vielen fehlt ein Plan fürs (Berufs-)Leben.

Genau da will auch diese Ausgabe unseres Ausbildungsratgebers Hilfe anbieten. Ob Berufsausbildung oder Studium oder eine Mischung von beidem – auf den folgenden Seiten gibt’s hilfreiche Tipps und Informationen. Hier zunächst in nicht digitaler Form. Oder unter www.svz.de/cwp
   
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Michael Seidel
Chefredakteur
medienhaus:nord