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Chancen - Wege - Perspektiven : Ausbildung vs. Studium

  
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Du hast bald Deinen Schulabschluss in der Tasche – und jetzt: Eine Ausbildung machen oder studieren? Überlege Dir, wie es weitergeht. Für die meisten Berufsausbildungen ist formal kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Dennoch erwarten viele Ausbildungsbetriebe von Bewerbern einen bestimmten Abschluss. Das kann der (qualifizierende) Hauptschulabschluss, ein Realschul- oder Mittlerer Bildungsabschluss oder sogar das Abitur / die Hochschulreife sein.
   
Mecklenburg-Vorpommern
 
Für ein Studium brauchst Du in der Regel das Abitur / eine Hochschulreife.

Ausnahmen beim Hochschulzugang gibt es für erfahrene Berufspraktiker. Auch in künstlerischen und musischen Studiengängen ist der Zugang zum Studium bei besonderer Begabung im Ausnahmefall auch ohne Hochschulzugangsberechtigung möglich. Man kann allerdings auch Schulabschlüsse nachholen. Das können auch Erwachsene, über den „Zweiten Bildungsweg".
   
Manche Berufe, zum Beispiel im Gesundheitswesen, erlernt man üblicherweise in einer schulischen Ausbildung. Neben dem Unterricht im Klassenraum hat auch eine schulische Ausbildung viele praktische Anteile. Schon während der Ausbildung kannst Du Zusatzqualifikationen erwerben.

Nach der Ausbildung kannst Du Dich weiterbilden – beispielsweise zum/r Meister/in oder zum/r Fachwirt/in. Damit kannst Du eine Führungsposition einnehmen oder Dich selbstständig machen. Und falls Du dann doch wieder Lust auf Schule hast: Auch nach der Ausbildung stehen Dir weiterführende schulische Wege offen. Du willst Studium und Ausbildung kombinieren? Auch das geht – mit einem dualen Studium.

Lernst Du noch oder studierst Du schon?
   

Das spricht für ein Studium

- Du interessierst Dich für Wissenschaft und tauchst gerne tief in ein Thema ein.
- Du kannst Dich gut selbst organisieren und hast Disziplin. Aber keine Panik, diese Eigenschaften lassen sich auch während des Studiums erwerben und ausbauen.
- Möchtest Du später in einer Führungsposition arbeiten? Dafür wird oft ein Studium vorausgesetzt.
- In vielen Berufen kannst Du nur arbeiten, wenn Du studiert hast: etwa als Chemiker/in oder als Jurist/in.

Das spricht für eine Ausbildung

- Du freust Dich, dass die Schule geschafft ist und nun der Schritt ins Berufsleben folgt.
- Du arbeitest gern praktisch und willst sehen, wie sich Dein Wissen anwenden und umsetzen lässt.
- Du willst schnell selbst Verantwortung übernehmen.
- Wenn Du Deine Ausbildung in einem Betrieb machst, bekommst Du eine Vergütung. Du verdienst also von Anfang an Geld.